Mit Zeitzeugen im Gespräch: DDR-Diktatur

Status
Kurs buchbar Kurs buchbar
Kursnr.
261-30100
Beginn
Di., 09.06.2026,
18:30 - 20:00 Uhr
Dauer
1x
Gebühr
0,00 €
Auch mehr als dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution prägen Erfahrungen aus der DDR-Diktatur das gesellschaftliche Miteinander in Deutschland – sichtbar in Biografien, im politischen Vertrauen sowie in Haltungen gegenüber Demokratie und Staat. Welche historischen Prägungen wirken bis heute fort? Und wie kann die Auseinandersetzung mit ihnen dazu beitragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten wachsender Polarisierung zu stärken?

In Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur lädt die vhs Oberhaching zu einem moderierten Podiumsgespräch ein, das persönliche Erinnerungen mit politischer Analyse verbindet und das als offenes Gespräch angelegt ist, in das auch die Fragen, Perspektiven und Erfahrungen des Publikums einbezogen werden.

Auf dem Podium begegnen sich zwei Perspektiven:

Uwe Schwabe, Bürgerrechtler und Zeitzeuge der Leipziger Opposition, berichtet von persönlichen Erfahrungen mit staatlicher Überwachung und Repression, vom Mut zum Widerspruch und von den Hoffnungen der Friedlichen Revolution.

Jörg Siegmund (Akademie für Politische Bildung, Tutzing), selbst in der DDR aufgewachsen und heute Experte für politische Kultur und Aufarbeitung, ordnet diese Erfahrungen in größere gesellschaftliche und historische Zusammenhänge ein.

Die Moderation übernimmt Dr. Imke Köhler, Politikwissenschaftlerin und erfahrene Gesprächsleiterin.

Im Mittelpunkt stehen das Nachwirken diktatorischer Erfahrungen, Brüche und Verständigungslinien im vereinigten Deutschland sowie die Frage, welche Rolle Erinnerung für eine widerstandsfähige Demokratie spielt.

Kurstermine

Anzahl: 1
Datum

09.06.2026

Uhrzeit

18:30 - 20:00 Uhr

Ort

Pestalozzistr. 16, Gemeinde- und Schulbibliothek



Kursort

Gemeinde- und Schulbibliothek
Pestalozzistr. 16
82041 Oberhaching