Hinweis: Die Uhrzeiten werden noch ergänzt; alle Angaben unter Vorbehalt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierte. Aus Planungsgründen freuen wir uns über Ihre Anmeldung.
Demokratie zum Mitmachen, Zuhören und Ausprobieren: Am Freitag, 2. Oktober 2026, wird das Oberhachinger Rathaus zur Bühne für gute Gespräche, Musik, kreative Ideen und neue Begegnungen.
Die Lange Nacht der Demokratie ist kein Vortragabend mit erhobenem Zeigefinger. Sie ist eine Gelegenheit, die Demokratie zu feiern und vor Ort zu erleben: beim gemeinsamen Kreativsein, bei Musik und Lesungen, im Gespräch mit anderen Menschen und beim Kennenlernen derjenigen, die vor Ort politische Verantwortung tragen. Ob allein, mit Freundinnen und Freunden oder als Familie – vorbeikommen, mitmachen und neugierig sein lohnt sich!
Wir starten mit einem bunten Familiennachmittag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ein Kuchen-Buffet und ein Food-Truck bieten Süßes und Herzhaftes für die kleine oder große Pause zwischendurch. Ein besonderer Programmpunkt ist „Stimmen der Demokratie“: Musik und Lesungen machen hörbar, wie vielfältig Demokratie sein kann. Denkanstöße und Raum für Diskussionen bietet der Vortrag „Demokratischer Optimismus“ mit Dirk von Gehlen von der Süddeutschen Zeitung. Wer selbst ins Gespräch kommen möchte, kann beim Meet&Greet mit Mitgliedern des Gemeinderats Fragen stellen, Ideen teilen und die Menschen hinter der Kommunalpolitik kennenlernen. Abschließend laden wir ein zum wir Anstoßen auf die Demokratie. Bei Musik, Snacks und guten Drinks darf aus dem bunten Abend dann gerne auch eine lange Nacht werden.
Familiennachmittag
Grußwort des Bürgermeisters
Eröffnung der langen Nacht der Demokratie durch Bürgermeister Stefan Schelle und Dr. Felix Bokelmann (Leiter der vhs Oberhaching) | Rathaus Foyer
Stimmen der Demokratie
Musik und Lesungen machen im Rathaus Foyer hörbar, wie vielfältig Demokratie sein kann – mit dabei:
„Demokratischer Optimismus“ – Impulsvortrag & Diskussion mit Dirk von Gehlen (SZ)
Die Nachrichtenlage war zuletzt häufig recht düster. Beispiele sind der Angriffskrieg auf die Ukraine, die Erderhitzung oder das Erstarken autoritärer und antidemokratischer Strömungen in Europa und der Welt. Auch die Fußball-WM hat bei vielen wohl eher keine Hochgefühle ausgelöst. Ein wenig Optimismus würde uns allen gut tun, im besten Fall demokratischer Optimismus. Damit meint Journalist und Autor Dirk von Gehlen (SZ) gerade nicht den naiven Glauben, alles werde schon von allein wieder besser. Optimismus meint hier vielmehr, die bewusste Entscheidung, sich für Verbesserung einzusetzen, sodass Morgen durch unser Zutun besser werden kann als gestern. Doch wie soll das gelingen? Die wichtigste Fähigkeit, so die These von Gehlens, sei es, eigene Meinung als änderbar wahrzunehmen! Denn nicht allein das Äussern von Meinungen ist ein Privileg freier Gesellschaften. Es ist die Möglichkeit, eigene Standpunkte zu ändern, aber auch die Bereitschaft, andere Meinungen zuzulassen. Wie kann das im Alltag gelingen? Und was braucht es, damit wir gemeinsam gute Wege für unsere Gesellschaft finden? Darüber diskutieren wir im Anschluss an den Impulsvortrag.
Im großen Sitzungssaal
Abendprogramm
Weitere Highlights
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