Demokratie zum Mitmachen, Zuhören und Ausprobieren: Am Freitag, 2. Oktober 2026, wird das Oberhachinger Rathaus zur Bühne für gute Gespräche, Musik, kreative Ideen und neue Begegnungen.
Die Lange Nacht der Demokratie ist kein Vortragabend mit erhobenem Zeigefinger. Sie ist eine Gelegenheit, die Demokratie zu feiern und vor Ort zu erleben: beim gemeinsamen Kreativsein, bei Musik und Lesungen, im Gespräch mit anderen Menschen und beim Kennenlernen derjenigen, die vor Ort politische Verantwortung tragen. Ob allein, mit Freundinnen und Freunden oder als Familie – vorbeikommen, mitmachen und neugierig sein lohnt sich!
Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierte. Aus Planungsgründen freuen wir uns aber über Ihre Anmeldung.
Wir starten mit einem Familiennachmittag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Freuen Sie sich auf eine Kreativ-Werkstatt, einen Escape-Room („Flucht aus dem Rathaus“), eine offene Musik-Gruppe und ein Bilderbuchkino. Ein Kuchen-Buffet und ein Food-Truck bieten Süßes und Herzhaftes für die kleine oder große Pause zwischendurch. Ein besonderer Programmpunkt ist „Stimmen der Demokratie“: Musik und Lesungen machen hörbar, wie vielfältig Demokratie sein kann. Mit dabei sind unter anderem die Schauspielerin Katharina Meinecke, die Musikschule Oberhaching, die Sängerzunft Deisenhofen und ein Vokalensemble von Johannes Geyer. Denkanstöße und Raum für Diskussionen bietet der Vortrag „Demokratischer Optimismus“ mit Dirk von Gehlen von der Süddeutschen Zeitung. Wer selbst ins Gespräch kommen möchte, kann beim Speed-Dating mit Mitgliedern des Gemeinderats Fragen stellen, Ideen teilen und die Menschen hinter der Kommunalpolitik kennenlernen. Abschließend wollen wir bei Musik, Snacks und guten Drinks wir auf die Demokratie anstoßen, wobei aus dem Abend dann gerne auch eine lange Nacht werden darf.
Die Uhrzeiten werden noch ergänzt. Alle Angaben unter Vorbehalt.
Familiennachmittag
Stimmen der Demokratie
Mit dabei sind untere anderem:
„Demokratischer Optimismus“ – Impulsvortrag & Diskussion mit Dirk von Gehlen (SZ)
Die Nachrichtenlage der jüngeren Zeit kam bisweilen recht düster daher. Der Angriffskrieg auf die Ukraine, das Erstarken autoritärer und antidemokratischer Strömungen in Europa und der Welt und dann war da ja auch noch die Fußball-WM. Ein wenig Optimismus würde uns doch allen gut tun, im besten Fall demokratischer Optimismus. Damit meint Journalist und Autor Dirk von Gehlen (SZ) gerade nicht den naive Glauben, alles werde schon von allein wieder besser. Optimismus meint hier vielmehr, die bewusste Entscheidung, sich für Verbesserung einzusetzen: dass Morgen durch unser Zutun besser werden kann als gestern. Doch wie soll das gelingen, die wichtigste Fähigkeit, so die These von Gehlens, sei es, die eigene Meinung als änderbar wahrnehmen! Denn nicht allein das Äussern von Meinungen ist ein Privileg freier Gesellschaften. Es ist die Möglichkeit, Meinungen zu ändern, aber auch die Bereitschaft andere Meinungen zuzulassen. Wie kann das im Alltag gelingen? Und was braucht es, damit wir gemeinsam gute Wege für unsere Gesellschaft finden? Darüber diskutieren wir im Anschluss an den Impulsvortrag.
Abendprogramm