Wie war das Leben in der DDR wirklich – und inwiefern wirkt die deutsche Teilung bis heute nach? Menschen, die die DDR selbst erlebt haben, berichten aus erster Hand von Alltag, Überwachung, Anpassung und Widerstand.
Zeitzeugenberichte eröffnen einen persönlichen Zugang zur Geschichte der deutschen Teilung und zur deutschen Einheit. Sie geben Anlass, über Demokratie, Freiheit und Erinnerungskultur zu sprechen. Im Anschluss an das Gespräch sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren: Wie prägen die Erfahrungen der Vergangenheit unsere Gesellschaft bis heute – und welche Erkenntnisse lassen sich daraus für den demokratischen Dialog gewinnen?
Unter dem Motto „Mit Zeitzeugen im Gespräch – Die DDR-Diktatur und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft“ lädt die vhs Oberhaching zu einem Podiumsgespräch über die DDR-Diktatur und ihre bis heute spürbaren Folgen ein. Der DDR-Oppositionelle und Träger des Bundesverdienstkreuzes Tom Sello und der Politikwissenschaftler Jörg Siegmund verbinden persönliche Erlebnisse mit politischer Einordnung.
Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Imke Köhler vom Bayerischen Rundfunk.
Die Veranstaltung findet am 9. Juni 2026 um 18:30 Uhr in der Gemeindebibliothek Oberhaching statt. Der Eintritt ist frei. Auch Kurse oder Schulklassen sind herzlich Willkommen, eine Anmeldung über die Website der vhs wird erbeten.
In Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.